MKMartina K.vor 2 Std.
Fenster putzen lassen vor Ostern – wer kann eine Firma empfehlen? 🪟
Ein verkalkter Perlator ist in zehn Minuten wieder frei. Beim Boiler wird es anspruchsvoller: Kleine Untertischgeräte lassen sich teils selbst entkalken, der große E-Boiler ist ein Fall für den Installateur.
Perlator abschrauben und 30 bis 60 Minuten in Essig-Wasser oder Zitronensäure einlegen, abbürsten und mit Dichtung wieder montieren. Kleine Untertischboiler nur nach Herstelleranleitung und stromlos entkalken, große Elektroboiler alle zwei bis drei Jahre vom Installateur warten lassen.
Hartes Wasser hinterlässt Kalk überall dort, wo Wasser warm wird oder verdunstet: im Perlator des Wasserhahns, im Duschkopf, im Untertischboiler und im großen Elektroboiler. Manches erledigen Sie in wenigen Minuten selbst, anderes gehört in Fachhände.
Der Perlator ist das kleine Sieb vorn am Auslauf. Spritzt der Strahl zur Seite oder kommt weniger Wasser, ist er meist verkalkt.
Lässt sich der Perlator nicht abschrauben, ziehen Sie einen Gefrierbeutel mit der Lösung über den Auslauf und befestigen ihn mit einem Gummiring. Wie das beim Duschkopf geht, steht unter Duschkopf entkalken.

Kleine 5- oder 10-Liter-Speicher unter der Spüle verkalken bei hartem Wasser schnell – sie rauschen oder brauchen länger zum Aufheizen. Manche Hersteller beschreiben in der Anleitung, wie das Gerät entleert und mit einem Entkalker gespült wird. Wichtig dabei: vorher den Stecker ziehen bzw. die Sicherung ausschalten und das Gerät abkühlen lassen. Steht in der Anleitung nichts dazu oder ist das Gerät fest angeschlossen, überlassen Sie das dem Installateur.
Große E-Boiler (50 bis 200 Liter) entkalkt man nicht mit Säure, sondern öffnet sie, entfernt den Kalk mechanisch vom Heizstab und prüft die Schutzanode. Das ist Arbeit für einen konzessionierten Installateur. Bei hartem Wasser ist eine Wartung alle zwei bis drei Jahre sinnvoll; sie spart Strom, weil ein verkalkter Heizstab länger heizen muss.
Tipp: Eine niedrigere Boilertemperatur (etwa 60 Grad) lässt weniger Kalk ausfallen. Darunter sollten Sie aus hygienischen Gründen nicht gehen.
Die Wasserhärte erfahren Sie beim örtlichen Wasserversorger, in Graz bei der Holding Graz. In vielen Gemeinden der Steiermark ist das Wasser mittelhart bis hart, dann lohnt sich regelmäßiges Entkalken besonders.
Passend dazu: Spülkasten entkalken und Wasserkocher entkalken.
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Perlator abschrauben, in Essig-Wasser oder Zitronensäure-Lösung 30 bis 60 Minuten einlegen, abbürsten, abspülen und mit Dichtung wieder einschrauben.
Große Elektroboiler werden geöffnet und mechanisch entkalkt, dabei wird die Schutzanode geprüft. Das ist Arbeit für einen konzessionierten Installateur. Kleine Untertischgeräte lassen sich teilweise nach Herstelleranleitung selbst entkalken.
Bei hartem Wasser ist eine Wartung alle zwei bis drei Jahre sinnvoll. Ein verkalkter Heizstab braucht länger zum Aufheizen und mehr Strom.
Der Perlator ist das kleine Sieb am Wasserhahn, das Luft beimischt und den Strahl gleichmäßig macht. Er verkalkt bei hartem Wasser schnell.
Ziehen Sie einen Gefrierbeutel mit Essig-Wasser oder Zitronensäure über den Auslauf und fixieren Sie ihn mit einem Gummiring. Nach einer Stunde abnehmen und gut durchspülen.
Das hängt von Größe, Anfahrt und Zustand ab. Holen Sie vorab ein Angebot ein und fragen Sie, ob die Prüfung der Schutzanode enthalten ist.
Rauschen oder Knacken beim Aufheizen ist ein typisches Zeichen für Kalk am Heizstab. Lassen Sie das Gerät warten, bevor der Heizstab ausfällt.
Eingebrannte Fett- und Zuckerreste auf dem Backblech lassen sich mit Natron, einem Spülmaschinentab oder heißem Wasser über Nacht lösen. So wird das Blech wieder sauber, ohne die Beschichtung zu zerkratzen.
Rinnt das WC nach oder spült es nur noch schwach, ist oft Kalk im Spülkasten schuld. So entkalken Sie Aufputz- und Unterputz-Spülkästen mit Zitronensäure.
Kalkflecken, Seifenränder und Schlieren auf Glas: So reinigen Sie Badewanne und Duschwand richtig – je nach Material mit den passenden Mitteln.
Ob Reinigungsfirma, Hausbetreuer oder erfahrene Haushaltshilfe: Teilen Sie Ihr Wissen aus der Praxis mit Leserinnen und Lesern in der Steiermark.
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