MKMartina K.vor 2 Std.
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Weiße Flocken im Tee und ein lauter Wasserkocher? Zeit zum Entkalken. So geht es mit Zitronensäure, Essig oder Natron.
Den Kocher halb mit Wasser füllen, zwei Esslöffel Zitronensäure einrühren, aufkochen und 30 Minuten stehen lassen. Danach zwei- bis dreimal mit klarem Wasser aufkochen und ausleeren.
Kalk entsteht, wenn hartes Wasser erhitzt wird. Im Wasserkocher setzt er sich am Boden und an der Heizplatte ab. Das verlängert die Kochzeit, kostet Strom und landet als weiße Flocken im Tee. Je nach Wasserhärte sollten Sie den Kocher alle zwei bis vier Wochen entkalken.
Wichtig: Zitronensäure nicht kochen lassen, wenn sehr viel Kalk vorhanden ist, da sich sonst Kalziumcitrat bilden kann. Bei dicken Schichten lieber warmes statt kochendes Wasser verwenden und länger einwirken lassen.

Ein Teil Essigessenz auf vier Teile Wasser mischen, erwärmen (nicht kochen) und eine Stunde wirken lassen. Danach gründlich nachspülen, sonst schmeckt der nächste Tee nach Essig. Essig riecht beim Erhitzen stark – gut lüften.
Für leichte Beläge zwei Teelöffel Natron in Wasser aufkochen und einige Stunden stehen lassen. Natron wirkt schwächer als Säure, ist aber besonders schonend.
Glaskocher zeigen Kalk sofort – hier hilft regelmäßiges Entkalken. Bei Edelstahl außen nur ein weiches Tuch verwenden. Den Kalkfilter am Ausguss herausnehmen und separat in Zitronensäurewasser einlegen.
Tipp: Nach jedem Gebrauch Restwasser ausgießen und den Kocher offen trocknen lassen. So bildet sich deutlich weniger Kalk.
In Büros mit Teeküche gehört das Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine oft zur Unterhaltsreinigung dazu.
Passend dazu: Duschkopf entkalken.
Büroreinigung in Graz: Teeküche, Sanitärräume und Arbeitsplätze →
Nein, Kalk besteht aus Calcium und Magnesium und ist nicht schädlich. Er verschlechtert aber Geschmack, Energieverbrauch und Lebensdauer des Geräts.
Je nach Wasserhärte und Nutzung alle zwei bis vier Wochen. Sobald ein weißer Belag am Boden sichtbar ist, wird es Zeit.
Zitronensäure ist geruchlos und wirkt schnell. Essig funktioniert ebenfalls, riecht beim Erhitzen aber stark und muss gründlicher ausgespült werden.
Ein Teil Essigessenz mit drei bis vier Teilen Wasser füllen, aufkochen und eine halbe Stunde wirken lassen. Danach gründlich ausspülen und zwei- bis dreimal klares Wasser aufkochen, damit kein Geschmack bleibt.
Bei leichtem Kalk ja: zwei Päckchen Backpulver in Wasser aufkochen und wirken lassen. Gegen dicke Kalkschichten ist Zitronensäure wirksamer.
Je härter das Leitungswasser, desto mehr Kalk fällt beim Erhitzen aus. In Graz ist das Wasser mittelhart, in manchen Gemeinden der Steiermark härter.
Restwasser nach dem Kochen ausleeren, den Kocher offen trocknen lassen und regelmäßig entkalken. Ein Wasserfilter verringert die Ablagerungen zusätzlich.
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